29. November 2016

Big Bang Theory @InsurHack: Ich fühlte mich wie Penny Hofstadter

Was für ein Wochenende! Vom 18.11 bis zum 20.11.2016 lud Zurich Versicherung zum Hackathon „InsurHack“ ins FC Stadion nach Köln ein. Ich durfte zwei Tage helfen und konnte viele neue Menschen kennen lernen.

Für alle die sich nichts mit einem Hackathon (Wortmix aus „Hack“ und „Marathon“) anfangen können, stellt euch das einfach so vor: 30 Teams aus je 3-6 Teilnehmern programmieren eine Software, die die Prozesse und Abläufe von Zurich Versicherung vereinfachen soll. So entstanden die wildesten Ideen. Die besten drei wurden hoch dotiert. Unglaubliche 50.000 Euro sprangen für den Gewinner heraus; der Zweite erhielt 20.000 Euro und Platz drei immerhin noch 5.000 Euro.

Am Freitag trudelten ab 18 Uhr die ersten Teams ein. Nach einer kurzen Einführung und Willkommens-Rede fiel der Startschuss. Hacking begins!

So einfach konnten die Teams dann aber doch noch nicht starten und die Experten waren bei der Ideenfindung sehr gefragt. Ich war für den Support eingeteilt. Also für alle anderen Fragen. Das war nicht viel einfacher… Es kamen zum Beispiel Fragen auf, wie man einen Raum-und Zeittransformator sicher an eine Wand befestigen könne oder aber, ganz besonders wichtig für die Teilnehmer, wo sich der Kühlschrank mit den Energiegetränken befände. 🙂 

Der Konsum von Energie und Kaffee stieg in den Abendstunden ins Unermessliche. Da wunderte es mich nicht, dass ich am Samstag Morgen nur in müde Gesichter schaute. Die einen konnten wegen des Koffeins nicht schlafen, wiederum andere wollten nicht schlafen sondern lieber weiter arbeiten. Andere bekamen einfach kein Auge zu auf den „Superior-Luxus-Feldbetten“. 🙂 Obwohl dies wirklich als Luxus galt, da andere Hackathons wohl gerade mal Isomatten anbieten, so die Teilnehmer.

Ich hätte dort auch kein Auge zubekommen. Als FC-Fan in den Massageräumen und Umkleidekabinen kommt mein Herz nicht auf Ruhefrequenz, so dass ich niemals hätte einschlafen können. 🙂

Da stehe ich: In der Umkleidekabine meines 1. FC Köln!

 

Als alle Teilnehmer nach einem Frühstück wieder in den Arbeitsbereichen waren oder ihre Köpfe von der Tastatur nahmen, konnte weiter gehackt werden. Die meisten Teams waren dank Visualisierungsbrillen oder drei um sie aufgebauter Bildschirme inklusive Kopfhörer auf den Ohren, in ihrer eigenen Welt.

Ich machte mir daraufhin zur Aufgabe, die Teams wieder zurück in die reale Welt zu holen. Auf meine Frage, ob sie schon mal frische Luft um die Nase bekommen hätten, kam meistens nur die Antwort: „Ja, zum Rauchen.“. Damit war das Urteil gefallen und nach und nach zog ich mir einzelne Teams zur aktiven Pausengestaltung raus. Auf dem Programm standen, Fahrrad fahren auf Spinning-Rädern oder E-Bikes, Kicker Turniere oder Torwand schießen.

Danach ging es bis abends zur Party zurück an die Schreibtische. Für manche auch noch länger oder sie gingen nach der Party und ein paar Kölsch wieder zurück zum Arbeiten. Dennoch waren für die meisten ein paar Kölsch drin – wenn sie denn schon mal in Köln sind! Da die Teilnehmer aus den verschiedensten Ländern und Städten Deutschlands kamen.

So unterschiedlich wie die Herkunft der Teams waren, waren auch die Erfahrungen mit Hackathons. Zum Beispiel ging ein Team schon zum siebten Mal an den Start eines Hackathons. Ein anderes Team bestand aus jungen Erstsemester-Studenten aus dem Bereich IT, die von ihrem Professor angemeldet wurden.

So unterschiedlich wie die Teams waren auch die tollen Ideen, die dann am Sonntag bei den jeweils fünf-minutigen Pitches vorgestellt wurden. Für mich war es ein tolles Wochenende und eine riesige Erfahrung.

[Gesamt:20    Durchschnitt: 4.5/5]

Pia Foellmer

Dieser Artikel wurde von Pia Foellmer geschrieben.

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  1. Hallo Pia,
    ich bin gerade zufällig über deinen Beitrag hier gestolpert. Der Titel „Ich fühlte mich wie Penny Hofstadter“ hat mich neugierig gemacht 😀 „The Big Bang Theory“ ist momentan nämlich meine Lieblingsserie. Das war bestimmt ein tolles Wochenende! Die Gewinne sind ja echt beeindruckend. Ich hatte ehrlich gesagt gar keine Ahnung von solchen Veranstaltungen. Vielen Dank für den Bericht 🙂

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