Laufschuhe an für den guten Zweck

Laufschuhe an für den guten Zweck


Im Mai fand der #Run4Water der Ingenieure ohne Grenzen e.V. statt. Julian Robles Häusser hat mit seiner Regionalgruppe Köln der Ingenieure ohne Grenzen daran teilgenommen und durch die Z Zurich Foundation einen Spendenpartner für die Aktion gefunden. Wie er zur Teilnahme 60 Mitarbeitende motivierte, wie viel Geld sie gesammelt haben und was die Regionalgruppe Köln nun mit dem Geld genau macht, erzählt uns Julian in einem kurzen Interview:

Wie kamst du auf die Idee, intern bei Zurich durch das Laufen Geld für die Spenden zu sammeln?

Durch unsere Dachorganisation in Berlin von Ingenieure ohne Grenzen kam das Thema #Run4Water auf. Die bundesweite Fundraising-Aktion #Run4Water fand vom 1. bis zum 31. Mai 2024 zum vierten Mal statt: Gemeinsam liefen alle Regionalgruppen für den sicheren Zugang zu sauberem Wasser!
Ich wollte dieses wichtige Anliegen sowohl mit Spenden als auch mit sportlicher Betätigung für unsere Kolleginnen und Kollegen verknüpfen – fit für den Sommer und das zum guten Zweck. Die Z Zurich Foundation sicherte uns eine Unterstützung pro von teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen in diesem Zeitraum gelaufenen Kilometer zu. Zusätzlich richtete ich noch eine Spendenkampagne auf unserer Ehrenamtsplattform MyImpact ein, damit Mitarbeitende auch privat das Projekt unterstützen können.

Wie verlief die Zusammenarbeit mit der Z Zurich Foundation und wie hat sie das Projekt unterstützt?

Mit der Z Zurich Foundation hat man als Mitarbeiter einen kompetenten Anlaufpunkt, um die Förderung im Bereich des ehrenamtlichen Engagements gebündelt anfragen zu können. In meinem Fall, beispielsweise als Koordinator des Run4Waters, hat die Z Zurich Foundation die recht kurzfristige Anfrage schnell bearbeitet und konnte eine Förderung der Aktion zusagen. Die Zusammenarbeit mit der Z Zurich Foundation hat reibungslos funktioniert und das ehrenamtliche Engagement wird insgesamt sehr befürwortet. Zudem wurde den Beteiligten viel Wertschätzung entgegengebracht und das bei der Aktion gesammelte Geld bzw. die Sponsoringsumme hat alle Erwartungen übertroffen.

Wie viele Kilometer konnten am Ende „erlaufen“ werden?

Es ergab sich eine Gruppe von 60 Läufern, die innerhalb des Monats tatsächlich beinahe 5.000 km erlaufen haben. Diese Initiative bot nicht nur die Möglichkeit, sich körperlich zu betätigen und die Fitness zu verbessern, sondern auch einen Beitrag zu leisten, der weit über das persönliche Wohl hinausgeht. Insgesamt konnten wir so fast 25.000€ durch die Förderung der Z Zurich Foundation erhalten und nochmal zusätzlich fast 7.500€ durch private Spenden und die Verdopplung durch die Z Zurich Foundation aufgrund unserer Mitarbeiterspendenplattform MyImpact. Über 30.000€ konnten wir so für die Projekte von Ingenieure ohne Grenzen sammeln – ein umwerfendes Ergebnis!

Was genau passiert mit dem gesammelten Geld?

Die Spenden aus unserer Aktion #Run4Water werden zur Finanzierung eines Projekts der Regionalgruppe Köln von Ingenieure ohne Grenzen Deutschland verwendet. Für die Sekundarschule in Maki (Kilimandscharo, Tansania) wurde bereits eine oberirdische Wasserzisterne mit einem Fassungsvermögen von 100m³ errichtet. Diese wird über ein Wassersammelsystem mit Erstspülung und Dachsammelkanälen mit Regenwasser versorgt. Das System ist erfolgreich implementiert und wird von der Schulverwaltung und Schülern gewartet. Nach einer erfolgreichen Erkundungsreise 2023 wurde beschlossen, das Projekt an weiteren Schulen in der Region, Olele und Kirachi, zu wiederholen.

Das weiterführende Projekt befindet sich derzeit in der Anfangsphase, in der zwei Teammitglieder das Projektgebiet im Bezirk Rombo besuchen werden. Ziel dieses Besuchs ist es, eine gründliche Untersuchung des Geländes durchzuführen und verschiedene Möglichkeiten der Projektentwicklung mit unseren lokalen Partnern zu diskutieren. Der aktuelle Zustand der Wasserversorgung an zwei Schulen in dieser Region ist unzureichend und reicht nicht aus, um den täglichen Bedarf der Schüler und Lehrer zu decken. Dies zwingt die Schüler, ihr eigenes Wasser mitzubringen, was für viele eine Herausforderung darstellt und die Anwesenheitsquote negativ beeinflusst.

Bilder aus dem erfolgreich abgeschlossenen Projekt an der Schule Maki

Bilder aus dem erfolgreich abgeschlossenen Projekt an der Schule Maki

Während des Besuchs wollen wir den genauen Umfang des Projekts definieren und Lösungen, wie den Bau eines Brunnens oder eines Wassertanks, entwickeln. Besonders wichtig ist uns dabei, den benachteiligten Kindern der ärmsten Haushalte den Schulbesuch zu ermöglichen und ihre Ausbildung zu verbessern. Dabei hilft das gesammelte Geld enorm, denn wir haben einen geschätzten finanziellen Aufwand von ca. 50.000€ eingeplant, von denen wir nun schon knapp 30.000€ nur durch die Unterstützung der Z Zurich Foundation und von Kolleginnen und Kollegen sammeln konnten!

Falls die Leserinnen und Leser auf dem Laufenden bleiben wollen und das Projekt weiterverfolgen möchten, können sie das auf der Projektseite tun!

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