1. Dezember 2016

Eine Mütze voll Liebe …

Oma Schmidt's Masche. Lucie Steier
Oma Lucie von “Oma Schmidt’s Masche”

Was passiert eigentlich, wenn drei ältere Damen in Stuttgart 200 Stunden mit 30 Kilo blauer Wolle verbringen? Das haben wir herausgefunden, als diesen Sommer ein riesiges Paket in der Zurich Poststelle in Bonn gelandet ist. Im Paket war eine riesige blaue Zurich Bommelmütze. 😉 Absender des Mützenpakets waren die Strickomas von „Oma Schmidt’s Masche“, die Zurich Versicherung damit beauftragt hatte, eine neue Zurich Bommelmütze zu stricken. Das Stuttgarter Unternehmen ist eigentlich ein Strickwarenfachgeschäft, das neben eher handelsüblichen Strickwarenprodukten auch Sonderanfertigungen wie die Zurich Mütze anbietet. Gegründet hat das Geschäft Manfred Schmidt. Das ist jetzt schon zehn Jahre her und die Strickomis von “Oma Schmidt’s Masche” stricken und häkeln weiter was das Zeug hält. Ich finde das ist wirklich eine tolle Sache – und zwar nicht nur, weil mir die blaue Zurich Mütze so gut gefällt. Und da bin ich übrigens nicht die Einzige. Schon die Originalmütze war ein Publikumsmagnet. Denn tatsächlich ist die Mütze, die die Strickomas aus Stuttgart gemacht haben, schon die zweite dieser Sorte. Die ursprüngliche Mütze kam von den Kollegen der Schweizer Zurich Gruppe. Sie war bereits seit Anfang 2014 im Dienste der Zurich Markenkampagne „Für alle, die wirklich lieben“ unterwegs und hat durch ihre Einsätze in verschiedenen Zurich Ländern bereits deutliche Spuren abbekommen. Deshalb musste nun eine neue Mütze her.

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Eine junge Familie wurde in Münster von der Zurich Mütze überrascht.

Da kamen dann die Omas von „Oma Schmidt’s Masche“ ins Spiel. Und ich kann euch sagen, die 30 Kilo Wolle sind gut eingesetzt worden. Der Nachteil ist natürlich, dass die fertige Mütze jetzt genauso viel wiegt. Alleine tragen ist da schon etwas schwierig. Und wenn man sie dann auch noch über ein Auto ziehen will, braucht man am besten ein paar Leute, die mitanpacken. Denn so eine Riesen-Bommelmütze ist ganz schön unhandlich. Aber schick sieht sie trotzdem aus. Und auch für die Strickomas war die Zurich Mütze eine ganz besondere Aufgabe. Denn ein solch großes Strickkunstwerk kann man nicht einfach so stricken. Für die riesige blaue Mütze wurden zuerst unterschiedlich lange Streifen gestrickt, die dann so zusammengehäkelt werden mussten, dass es wie eine gestrickte rechte Masche aussieht. Aber die Arbeit hat sich wirklich gelohnt. Auf keiner Veranstaltung, bei der die Mütze dabei war und über ein parkendes Auto gestülpt wurde, war sie lange allein. Das ist schon mal sicher! Immer scharten sich neugierige und oft ungläubige Menschen um das Strickwunder. Besonders schön sind die Reaktionen bei den PR-Aktionen mit der Mütze, bei denen Passanten und Autobesitzer überrascht wurden, weil plötzlich ihr Auto unter einer blauen Strickhaube verschwunden war. Ganz aktuell könnt ihr euch die Reaktionen, die die Mütze in der Münsteraner Innenstadt hervorgerufen hat, übrigens bei YouTube ansehen:
https://youtu.be/mUhsYoHmNCA

Oder gleich hier!

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Sarah Honsálek

Dieser Artikel wurde von Sarah Honsálek geschrieben.

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