2. Juni 2020

#ZurichNeverStops – Gerüstet für das digitale Arbeiten in der Krise

Hallo zusammen, mein Name ist Thomas Reitemeyer. Seit 24 Jahren arbeite ich nun schon in der IT. Unter Hochdruck neue IT-Infrastrukturen zu schaffen und Kollegen mit den nötigen Systemen auszustatten, dass sie gut arbeiten können, das beweisen mein Team und ich jeden Tag. Erst im letzten Herbst haben wir rund 2800 Kollegen und Kolleginnen samt ihrer Technik an den neuen Zurich Campus nach Köln umgezogen. Dieses Jahr bewältigen wir eine andere Herausforderung: Die Corona-Krise. Als IT Krisenmanager ist das eine wirklich spannende, aber auch aufreibende Zeit.

Innerhalb einer Woche ins „working@home“-Office

In nahezu rekordverdächtiger Zeit konnte die Zurich Versicherung auf die Corona Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen reagieren. In kürzester Zeit wechselten nahezu 95% aller Mitarbeitenden der Zurich Gruppe Deutschland in das Arbeitsmodel „working@home“. Der alltägliche Betrieb des Unternehmens konnte dabei fast in allen strategischen Bereichen produktiv und mit ordentlicher Performance aufrechterhalten werden. Die Sicherstellung der Kundenerreichbarkeit in der Krise hatte für uns dabei oberste Priorität!

Wie das zu schaffen war? Mit einem großartigen Team!

Im Wesentlichen hat uns das ein oder andere Projekt aus den vergangenen Jahren in die Hände gespielt. Dank der guten Vorarbeit der Zurich IT konnte die Transformation des Unternehmens jetzt noch einmal unglaublich beschleunigt werden. Weil wir zum Beispiel in den letzten Jahren „flexwork“ bei Zurich eingeführt haben (Kollegin Sophia bloggte dazu auf dem ZurichBlog), konnten wir nun auf Basis der Infrastrukturänderungen schnell Anpassungen vornehmen und in der Krise agieren. Gleichzeitig ist Zurich gut vernetzt. Der Umzug an den neuen Campus im letzten Jahr war ein enormes Projekt, mit zahlreichen Projektteilnehmern und Helfern. Das dabei entstandene Netzwerk des Projektteams in alle Unternehmensbereiche hinein war sehr gut eingespielt und konnte betriebsübergreifende Maßnahmen schnell und umfassend umsetzen. Was den schnellen Bedarf an IT-Ausstattung angeht, mussten wir glücklicher Weise keine Lieferzeiten aus Asien abwarten. Durch unseren aktuellen Hardware-Refresh mit neuen Windows Geräten konnten wir auf eine Vielzahl an Rechnern aus unseren Lagerbeständen zurückgreifen und so den massiven Bedarf an Notebooks decken. Insbesondere unsere Kundendienstmitarbeitern in den Service-Centern galt es schnell mit mobilen Notebooks zu versorgen, sodass sie auch weiterhin unseren Kunden zur Seite stehen konnten – nur eben von zu Hause aus.

Alles weitere war einer entschlossenen Unternehmensleitung zu verdanken. Klug, panikfrei und rechtzeitig aktivierte sie das betriebliche Krisenmanagement und kam somit nie in die Situation den stetigen Änderungen durch die Pandemie hinterherzuhinken. Dementsprechende haben mein Team und ich schon früh beschlossen weiteres Equipment wie Headsets und weiteres IT Zubehör für die „working@home“-Zeit zu beschaffen. Denn die Pandemie würde unseren langen Atem fordern.

Einmal alles – zum Mitnehmen, bitte!

Bei mir und meinem Team drehte sich in den ersten Wochen der Pandemie alles darum, den Kolleginnen und Kollegen die Zeit zu Hause so normal und angenehm wie möglich zu gestalten. Keiner konnte abschätzen, wie lange die Situation andauern würde. Deshalb unterstützten wir schnell und bedarfsgerecht unsere Geschäftseinheiten mit z.B entsprechendem IT Equipment. Ob Monitore, Tastaturen, Mäuse oder Headsets – jeder sollte zu Hause genauso arbeiten können wie im Büro. Wenn noch IT Equipment fehlte, organisierten wir eine geordnete Entnahme aus den Büroflächen. So erhielt jeder sein IT Menü zum Abholen und Mitnehmen – einmal alles bitte! Wer aus verschiedenen persönlichen oder logistischen Gründen seine Geräte nicht selbst abholen konnte, dem schickten wir das ein oder andere Device mit der Post einfach nach Hause. Die Neuinstallationen der Notebooks fand dann virtuell statt. Wie vieles in den nächsten Wochen.  

Working@home geht weiter…

Gelungen ist uns die aktuelle Situation durch den unbedingten Einsatzwillen aller internen und externen Mitarbeitenden sowie unserer Supplier. Das spüre ich jeden Tag. Wir haben die Krise bisher erfolgreich gemeistert und konzentrieren uns nun auf eine geordnete und sichere Rückkehr unserer Mitarbeitenden sowie von Equipment in mehreren Phasen. In dieser Krise haben wir Dinge erreicht, die wir so früher nicht für möglich gehalten hätten und wir sind uns alle sicher, dass diese Pandemie bleibende und auch positive Veränderungen für unsere zukünftige Arbeit mit sich bringen wird. Ich freue mich schon jetzt auf die ‚After-Corona‘-Analysen und die daraus resultierenden Verbesserungen.

Aus dem „working@home“-Office

Euer Thomas

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Thomas Reitemeyer

Dieser Artikel wurde von Thomas Reitemeyer geschrieben.

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