30. November 2016

ZWoW: Die „Rasenden Reporter“ im Persönlichkeitstest

eule_blau_hoch_150x210Wie schaffen wir es in unserem Unternehmen, Bewährtes beizubehalten und doch neue Wege zu gehen, unsere Präsenzveranstaltungen sinnvoll mit Lernen am Arbeitsplatz zu kombinieren und zu ergänzen sowie unser enormes Wissen besser und für alle zum Vorteil miteinander zu teilen? Wie kommen Unternehmen und die Mitarbeitenden mit Digitalisierung, Vernetzung und Veränderungen in immer schnellerer Folge mit? Woher beziehen wir unser Wissen? Wie bleiben wir mit unseren Kenntnissen stets auf dem Stand der Dinge? Wie lange helfen Erfahrungen, wenn sich alles so schnell ändert? Wie nutzen wir im Unternehmen unsere Fähigkeiten optimal?

„gemeinsam wissen teilen“ – das Motto unserer „Learning Week 2016“ kann eine Antwort auf diese Fragen sein.
Wir haben „rasende Reporter“ losgeschickt, die „neues und intelligentes Lernen“ in den Veranstaltungen und online selbst erleben möchten, Reaktionen der Kolleginnen und Kollegen beobachten und in der „Learning Week 2016“ täglich darüber berichten.

 

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Sven Birreg

 „Lernen mit ZWoW”: Anstatt bei einem langweiligem Vortrag zwei Stunden zu sitzen, wurde uns „Lernen mit ZWoW“ bei einem interaktivem Gallery-Walk erläutert. Dies hat viel Spaß gemacht. Da die Gruppe relativ klein war, hat es sich weniger um einen Vortrag, sondern viel mehr um einen Dialog gehandelt. Wir konnten jederzeit Fragen stellen und gegen Ende haben sich auch kleine Diskussionsgruppen ergeben.

Nun stellt sich für manche die Frage: Was ist ZWoW, also Zurich Way of Working? Da selbst das zweistündige Seminar nicht ausgereicht hat, um alle Aspekte zu beleuchten, ist es umso schwieriger dies in wenige Zeilen zu verfassen. Ganz simpel handelt es sich um die Optimierung von Arbeitsprozessen. Dabei soll die Komplexität reduziert, die Effizienz und Effektivität verbessert werden.

Besonders gut gefällt uns die Rolle des Navigators, der eng mit den Teams zusammenarbeitet , aber ein „Das haben wir schon immer so gemacht.“ nicht gelten lässt. Des Weiteren haben die Navigatoren kein striktes Lösungskonzept, das

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Jonas Kallen

auf alle Bereiche, Abteilungen und Teams passt. Jedes Team erhält individuell angepasste Lösungsvorschläge nach einem grundlegenden Konzept. Der gesamte Prozess wird als Welle bezeichnet und läuft über einen Zeitraum von 14 Wochen. Derzeit finden pro Jahr 12 dieser Wellen an den unterschiedlichen Standorten statt. Das Konzept ist schon seit ein paar Jahren ein großes Thema bei Zurich Versicherungen. So haben bereits über 700 Mitarbeiter daran teilgenommen.

„Persönlichkeitstypen”:  In diesem Vortrag ging es um das DISG-Modell, das bei der Einordnung von Persönlichkeitstypen helfen soll. Das Thema klang für uns von vorne rein sehr interessant. Nach einer kurzen Einleitung über die Einsatzmöglichkeiten dieses Modell im Bereich der Personaleinstellung und Weiterentwicklung, wurde uns das Modell näher gebracht.

de_personentypenDer Name des Modells leitet sich aus den 4 verschiedene Persönlichkeitstypen ab. D steht hierbei für dominant, I für instinktiv, S für stabil und G steht für gewissenhaft. Das DISG-Modell bezieht sich darauf, wie sich die Person sich verhält. Es lässt dabei die Motive der Person außen vor. Diese sind wie auf dem Bild zu erkennen und in vier Farben unterteilt. Zu beachten ist, dass jeder Mensch bunt ist und dabei eine, oder mehre Farben dominieren können. Für ein gut zusammenarbeitendes Team ist es wichtig, dass dieses möglichst viele verschiedene Farbtypen beinhaltet.

Insgesamt war der Vortrag von Frau Weckmann sehr ansprechend und durch die Darstellung des Modells auf einer Metaplanwand gut verständlich. Zum Abschluss gab es für alle Teilnehmer die Möglichkeit, einen kurzen Selbsttest durchzuführen, um seinen eigenen Persönlichkeitstypen herauszufinden.

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Florian Balsys

Vergisst du schon oder lernst du noch?“:  Wir kennen das doch alle, wir lesen Bücher und Lektüren oder bilden uns in Seminaren und Onlinelernangeboten weiter, doch nach wenigen Wochen haben wir bereits fast alles wieder vergessen. Beim Lernen nutzen wir oftmals primär nur eine Gehirnhälfte. Die Linke ist für rationales, analytisches Lernen, die Rechte für Kreatives zuständig. Jedoch lernen wir am effektivsten und nachhaltigsten, wenn wir beide Gehirnhälften gleichzeitig verwenden.

Zum Veranschaulichen erzählte uns Herr Schultz vier unterschiedliche Geschichten, in welchen wir Deutschlands Top-Ten Exportprodukte, einige englische Vokabeln, zehn amerikanische Präsidenten und eine Zahlenfolge innerhalb kurzer Zeit erlernten. Herr Freyschmidt holte uns dann wieder mit der sog. „Vergessenskurve“ auf den Boden der Tatsachen zurück, in dem er aufzeigte, dass wir Erlerntes bereits nach nur 60 Minuten zu ca. 50% vergessen, nach 21 Tagen wissen wir noch etwa 20%. Ziemlich ernüchternd, dachte ich. Doch gibt es durchaus Auswege!

Wichtig ist, dass wir das Gelernte anwenden, dass wir es selbst umsetzten, etwas tun. Durch Transfer, indem Gehörtes/Gelesenes ausprobiert, verknüpft, aufgeschrieben und weitererzählt wird, können wir dem Prozess des Vergessens entgegenwirken. In Zeiten der Digitalisierung dürfen wir nicht vergessen, dass wir Menschen sind und somit immer analog denken.

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Lars-Peter Baum

„Weiterbildung leichtgemacht”: Zur Halbzeit der Learning Week 2016 mit dem Thema „gemeinsam wissen teilen” konnten wir Möglichkeiten entdecken, wie wir uns einfach und effektiv neue Fachkompetenzen sowie aktuelles Wissen aneignen können. Uns wurde am Infostand von „Skillsoft“ erklärt, wie Mitarbeiter mithilfe der „eLearnings“ online jederzeit zu den verschiedensten Themen neue Fähigkeiten erlernen können. Denn das lebenslange Lernen ist ein Grundbaustein der Learning Week.

Das breite Themenspektrum reicht dabei von Weiterbildungsmöglichkeiten zu Microsoft Office über Schulungen zur Mitarbeiterführung bis hin zu versicherungstechnischen Fortbildungen. Die Inhalte werden interaktiv in Videoform oder als Fragenkatalog präsentiert. Die Benutzerführung ist leicht verständlich und intuitiv aufgebaut, viele Inhalte werden auf Deutsch angeboten. Eine noch größere Auswahl erwartet die Mitarbeiterschaft auf Englisch.

Außerdem hatten wir die Chance, uns den Online-Sprachtrainer von „speexx“ vor Ort anzuschauen. Dieses Angebot wird für die Mitarbeiter ab Anfang 2017 zur Verfügung stehen. Der Vorteil dieses Angebots liegt in der Flexibilität. Denn „speexx“ kann dank App für Smartphones und Tablets von jedem beliebigen Ort aus verwendet werden. Die Kurse von „speexx“ werden für die Sprachen Englisch, Deutsch und Italienisch angeboten.

Wir sehen in den „eLearnings“ eine tolle Möglichkeit, einfach und unkompliziert neues Wissen zu erlangen, mit dem sich jeder Mitarbeiter individuell entwickeln kann.

 

 

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Werner Haller

Dieser Artikel wurde von Werner Haller geschrieben.

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