7. Oktober 2019

Design Thinking in Theorie und Praxis

Mein Name ist Alexander Walenda und ich arbeite seit 2013 für die Zurich Gruppe Deutschland. Nach meiner Ausbildung als Versicherungskaufmann habe ich den geprüften Fachwirt für Versicherungen und Finanzen an der TH Köln erfolgreich abgeschlossen. Nun studiere ich seit 2017 berufsbegleitend im Studiengang „Servicemanagement“ an der IUBH Hochschule. Derzeit arbeite ich an innovativen Lösungsansätzen und Ideen im Innovation Lab New Life mit.

Veränderungen sind überall erkennbar – Moderne Optik in alten Räumlichkeiten

Das Innovation Lab New Life konzentriert sich darauf, die Interaktion zwischen Zurich und Kunden sowie zwischen Zurich und Vertrieb zu revolutionieren und neue Services rund um die gesamte Produktproposition entsprechend der Strategie der Zurich Gruppe Deutschland zu entwickeln. Sowohl im Rahmen meiner täglichen Arbeit als auch in meinem aktuellen Uni-Praxisprojekt kann ich meine Begeisterung zum Thema Design Thinking optimal verbinden. An Design Thinking fasziniert mich, dass oft zu Beginn eines problemorientierten Entwicklungsprozesses diese Methode angewandt wird. Die Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe stehen im Mittelpunkt der Innovationsprojekte, sodass wir in interdisziplinären Teams schnell unsere Marktchancen abschätzen und dadurch problemorientiert handeln können. Heute möchte ich Euch auf meine persönliche Reise zwischen Berufsalltag und den theoretischen Vorlesungen mitnehmen. 

An einer Vielzahl von tollen innovativen Ideen haben meine Kommilitonen und ich bis zum jetzigen Zeitpunkt im berufsbegleitenden Studium „Servicemanagement“ getüftelt. Auch im Berufsalltag beschäftigen wir uns tagtäglich mit neuen Lösungen. Daher habe ich mich entschieden in meinem aktuellen Uni-Praxisprojekt mich mit der Frage zu beschäftigen „Wie kann Design Thinking dazu beitragen, die Kundenzufriedenheit bei Zurich durch neue Services zu steigern?“.  

Design Thinking hier…Scrum da… diese Begriffe sind aktuell im Umlauf. Viele Unternehmen verschiedenster Branchen beschäftigen Mitarbeiter, die sich mit verschiedenen Arbeitsweisen befassen. Wie so oft bei aktuellen Themen, lassen die Kritiker nicht lange mit ihrer Meinung auf sich warten. Heute möchte ich Euch aber nichts über Kritiken erzählen. Vielmehr was mich vorantreibt, dieses Thema als mein Praxisprojekt umzusetzen.

Veränderte Arbeitsräume fördern die Kreativität unter anderem beim Design Thinking

Ran an die Zielgruppe

Design Thinking ist ein Prozess zur kundenzentrierten Produkt- und Serviceentwicklung, der die offensichtlichen und versteckten Kundenbedürfnisse herausarbeitet.

Im Rahmen meines Studiums habe ich in den verschiedenen Semestern unterschiedliche Themenschwerpunkte beleuchtet. Zu Beginn des Studiums hatte ich ein Exposé verfasst und anschließend eine aussagekräftige Forschungsfrage daraus abgeleitet. In den folgenden Semestern beschäftigte ich mich mit Marktrecherchen. Speziell wie andere Versicherer und Branchen mit dem Thema „Design Thinking“ umgehen. In diesem Semester liegt der Fokus auf dem sogenannten Projektmarketing. Hierbei liegt der Schwerpunkt in der Erstellung einer Kommunikationsstrategie. Ein entscheidender Faktor für die passende Vermarktung wird die Auswahl eines passenden Medientypen für das eigene Praxisprojekt sein. Meine Wahl fiel auf diesen Blogbeitrag, da ich mir eine gewisse Akzeptanz dieses Themas und die Möglichkeit wertvolles Feedback oder weiteren nützlichen Input zu erhalten, wünsche.

Hier wird im Berufsalltag getüftelt.

Schritt für Schritt

Seit der Gründung der Innovation Labs bei Zurich, den Teilnahmen an den Zurich Innovation Expeditions und der Mitarbeit in Workshops, konzentrieren wir uns nun stärker auf die Einsatzmöglichkeiten dieser verschiedenen Methoden, um den stetig wachsenden Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden.

Durch die innovativen Arbeitsweisen, können wir unseren Kunden schnelle und bedarfsgerechte Lösungen bieten.

Es steht außer Frage, dass sämtliche Methodiken ihre Vor- und Nachteile haben und es ist auch nicht immer sinnvoll alle Werkzeuge für jede Situation und Aufgabenstellung zu nutzen. Aber man sollte sich mit Design Thinking richtig auseinandersetzen. Es geht dabei um Design und Thinking. Beim Beobachten und Verstehen sollte man verschiedenen Sichtweisen einnehmen, um die komplexen Problemstellungen des jeweiligen Themas zu verstehen.

Meine Meinung

Ich habe in meinen sechs Jahren Arbeit bei Zurich viele Methoden wie die Wasserfall-, Kanban- oder Lean Management-Methode kennen lernen dürfen und kann für mich nur eins feststellen: Es gibt nicht das eine Allheilmittel, sondern jeder einzelne sollte für sich selbst entscheiden, welche Methodik wann angewendet werden sollte. Dabei kann es von Vorteil sein, verschiedene Methoden anzuwenden, um eine große Bandbreite von Lösungen zu generieren.

Letztendlich kann ich nur betonen, dass es mich freut, von Zurich die notwendige Unterstützung zu erhalten, so arbeiten zu dürfen. Gespannt bin ich, welche neuen Erfahrungen ich im Laufe meines Studiums noch gewinnen werde und welche weiteren Erfolge wir als Zurich in den nächsten Jahren erreichen werden, weil wir Kunden von uns überzeugen.

Ich hoffe, Euch hat der kleine Blick hinter die Kulissen meines Praxisprojektes gefallen. Bei Fragen oder Anmerkungen freue ich mich auf Nachrichten über das Kommentarfeld hier im Blog oder eine Mail an alexander.walenda@zurich.com.

Alex Walenda

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Alexander Walenda

Dieser Artikel wurde von Alexander Walenda geschrieben.

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