9. Oktober 2017

Ein Balanceakt: Zwischen Leistungssport und Studium

Hallo zusammen! Ich bin Nadine, 21 Jahre alt, Sportsoldatin bei der Bundeswehr und Sporthilfe-Stipendiatin der Zurich Versicherung.

Mit 6 Jahren habe ich im Fechtclub Offenbach das Fechten angefangen und war direkt fasziniert von dieser Sportart. Fechten ist zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden, wenn nicht sogar zum Mittelpunkt. Das bedeutet aber auch jahrelanges, kräftezehrendes Training. Dazu kommen Abstriche in Bezug auf Freizeit, Freunde und der ständige Druck Leistung bringen zu müssen. So sieht die Realität eines Leistungssportlers in Deutschland heute aus. Neben dem Sport kommen dann noch Schule oder Uni, Arbeit und diverse Medienverpflichtungen hinzu. Alles nicht zu rosig – Da fragt man sich manchmal: Wie soll man das eigentlich alles schaffen? Schließlich hat der Tag ja nur 24 Stunden. Obwohl ich mich am liebsten voll und ganz auf das Fechten fokussieren würde, kann man in Deutschland vom Sport allein leider nicht leben, außer man ist Fußballprofi 🙂

Leidenschaft und Zukunft verbinden

Nach meinem Abitur habe ich mir ein Jahr Zeit genommen und mich auf die Suche nach einem Studiengang gemacht, der mich wirklich interessiert und sich mit meiner Leidenschaft, dem Sport vereinbaren lässt. Zufällig bin ich dann durch eine Freundin auf den Studiengang Insurance Management gestoßen, der von der Zurich Gruppe Deutschland angeboten wird. Dort hat jedes Jahr ein Sportler, der der Deutschen Sporthilfe zugehört, die Chance ein Stipendium zu ergattern. Fahrtkosten, Übernachtungskosten und Studiengebühren werden dabei übernommen.

 

Für alle, die wirklich lieben

Ich war sehr erleichtert, als meine Bewerbung angenommen wurde, und einen Monat später ging es auch schon los. Das erste „Get together“ und die erste Präsenzzeit standen auf dem Programm.

Klar war ich ziemlich aufgeregt vor dem ersten Tag. Denn immerhin bin ich die einzige Person unter allen Studenten, die mit der Versicherungsbranche vorher so gar nichts am Hut hatte. Doch als wir uns untereinander ausgetauscht haben, habe ich schon nach wenigen Minuten gemerkt, dass meine Sorgen völlig umsonst waren. Alle waren super nett und meine Mitstudenten haben mir bereits Hilfe angeboten, bevor die erste Vorlesung überhaupt stattgefunden hat.

Was mir besonders gut gefallen hat, war das Interesse des ganzen Zurich Teams für meine Sportart. Es ist schön, seine Leidenschaft mit anderen zu teilen und das motiviert unheimlich.

Neben den Präsenzzeiten im Unternehmen alle 2 Monate, kommt noch das Fernstudium hinzu. Ich kann mir hier meine Zeit selbst einteilen und entscheiden, wann ich die Klausuren schreiben möchte. Dadurch bin ich sehr flexibel und kann das Lernen an meinen Trainingsplan anpassen. Zurzeit besteht mein Alltag also aus Lernen, Fechten und Bundeswehr – viel Freizeit bleibt da nicht mehr übrig.

Mit Sporthilfe den Rücken frei halten

Natürlich gibt es Tage, an denen ich mir die Frage stelle: Warum habe ich diesen Weg eingeschlagen?

Natürlich weil ich für den Sport lebe. Klar ist, dass ich hohe Erwartungen an mich selbst habe und alles besonders gut machen möchte, doch wichtig ist es, Prioritäten zu setzen. Eine berufliche Karriere gehört nun mal dazu. Deshalb bin ich sehr froh, dass ich die Chance bekommen habe, gleichzeitig studieren und professionell trainieren zu können.

Und es ist schön zu wissen, dass ich so ein tolles Team um mich herum habe, an das ich mich immer wenden kann, wenn ich Fragen habe. Dadurch wird einem eine große Last genommen. Denn ich glaube jeder Sportler weiß, wie bedrückend es ist, wenn man nicht weiß, was die Zukunft bringt.

 

Nadine Stahlberg ist Degenfechterin. Sie ist aktuell Deutsche Meisterin sowie Deutsche Juniorenmeisterin. Die Zurich Versicherung unterstützt Sie mit einem Sporthilfe-Stipendium für den Bachelor or Arts Servicemanagement, Vertiefung Insurance. 

 

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Nadine Stahlberg

Dieser Artikel wurde von Nadine Stahlberg geschrieben.

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