19. Mai 2017

IT-Ausbildung @ Zurich: Schule, Praxis, Karriere

Nach der Schulzeit kreisten bei mir so viele Gedanken umher: Was mache ich als Nächstes? Wo und welche Ausbildung möchte ich machen? Oder sollte ich meine Gedanken erst einmal bei einem Auslandsaufenthalt sortieren? Bevor ich meine Ausbildungsstelle zur IT-Kauffrau antrat, habe ich mir genau diese Fragen gestellt. Jetzt habe ich dazu natürlich einen klareren Blick und möchte euch ein paar Einblicke geben warum ich mich für Informatik entschieden habe, warum es mehr Frauen in IT geben sollte und wie mein Ausbildungsstart bei der Zurich Versicherung verlief. 

 

Informatik? Warum eigentlich?

Schon als ich klein war, habe ich mich gerne mit Technik beschäftigt. Sehr früh besaß ich meinen ersten Computer und habe mich viel damit befasst. Auf dem Berufskolleg, wo ich meine Fachhochschulreife erlangte, habe ich zum ersten Mal mit Befehlen von Excel gearbeitet, und wurde neugierig. Da ich mein anderes Hobby trotzdem als möglichen Berufswunsch ausprobieren wollte, habe ich eine Schule für Mediengestaltung besucht. Die Themen bestanden nicht nur aus den Bereichen der Mediengestaltung sondern ebenfalls aus der Netzwerktechnik. Hier habe ich wieder gemerkt, wie viel Freude mir IT macht. Am meisten Spaß hatte ich an den Sprachen HTML und CSS. Sobald es kompliziert aussah, wurde mein Interesse erst recht geweckt. Damit stand bald für mich fest: Ich werde Informatikkauffrau. Um meine Englischkenntnisse noch schnell für die Ausbildung aufzufrischen, habe ich dann zwischen Schule und Ausbildungsstart ein 6-Monatiges Praktikum im englischsprachigen Ausland (Vancouver, Kanada) gemacht.

„Man lernt nie aus“ – Vor allem in der IT würde ich diesen Satz groß schreiben. Wir leben in einer Zeit, in der sich die Technik sehr schnell weiterentwickelt. Für mich ist es sehr spannend diese Zeit mitzugestalten und auch im Beruf die Möglichkeit zu haben, den Stand der Technik live mitzuerleben.

Und los geht’s – Mein Ausbildungsstart

Schnell habe ich gemerkt, dass jeder schon zu Beginn ein Teil dieser großen, internationalen Firma ist. Nach der informationsreichen Einführungswoche begann für uns IT-Azubis die Gruppenschulung. Einige interne aber auch externe Referenten haben uns den Einstieg ins Fachliche erleichtert. Die spannendste Schulung für mich war eine zweiwöchige Schulung, in der wir eine Programmiersprache erlernt haben. Dabei haben wir hauptsächlich mit dem Großrechner gearbeitet. Das erste Mal als ich ein funktionierendes Programm geschrieben habe – das war schon ein erstes kleines Erfolgserlebnis. Aber auch die kaufmännischen Schulungen waren wirklich spannend. Ich habe verschiedene Eindrücke in die Unternehmensstruktur erhalten und es war wirklich interessant, einen Blick in Versicherungsfälle und deren Abwicklung zu werfen.

 

Der Einstieg in die Praxisphase

Nach der langen Schulungsphase war ich sehr gespannt, wie der Start in die Praxisphase verlaufen wird. Um einen erleichterten und fachbezogenen Einstieg zu erhalten, durfte ich in der Testumgebung viel selbst ausprobieren. Mein Arbeitsauftrag war ein Fallbeispiel, das auch in der Produktion auftreten könnte. Mithilfe kleiner Hinweise und einigem Ausprobieren, habe ich eine Lösung gefunden und erarbeitet wie ich eine Regulierung verarbeite. Die mir übertragene Arbeit war produktionsrelevant und schon zu Beginn konnte ich sehr selbstständig arbeiten. Durch meine erlernten Programmiersprachenkenntnisse konnte ich ein Programm in der Produktion erweitern und eine Datenbankabfrage schreiben, die ich auf Kundenwunsch erstellen sollte. Sehr techy – aber ich finde es super!

 

Wieso sollte es mehr Frauen in der IT geben?

Mit dieser Frage haben wir unseren diesjährigen Girls’Day begonnen. Das war ein wunderbarer Tag und ein voller Erfolg. Es hat Spaß gemacht ein Event selbstständig zu organisieren und durchzuführen. Informatiker sitzen nicht nur am Computer, sondern können so viel mehr machen. Gerade in so einem großen Unternehmen hat man jede Möglichkeit sich neben einem Fachgebiet auch in anderen Bereichen zu verwirklichen und sich somit jeden Tag einer neuen Herausforderung zu stellen.

Informatik an sich kann zwar aus starrem Programmieren bestehen, es kann aber auch täglichen Kundenkontakt bedeuten. Die Informatik ist ein ständig wachsendes Themengebiet bei dem auch die Aufgabenbereiche immer vielseitiger werden.

Dieses Statement versuchten wir den Mädchen mit auf den Weg zu geben und erhoffen uns natürlich eine höhere Frauenquote in der IT.

 

Bei welchen Projekten engagiere ich mich?

Dass ich interne Projekte, wie den Girls’Day unterstützen darf ist für mich eine super Möglichkeit während der Ausbildung auch persönlichen Interessen nachzugehen. Als mir angeboten wurde das Marketing zu unterstützen, war für mich sofort klar: „Ich möchte dabei sein!“. Durch meine Erfahrungen auf der Schule für Mediengestaltung habe ich mich sofort gut einbringen können. Mein Marketingprojekt kümmert sich um die Azubi-Präsenz auf der Facebook Seite. Regelmäßig setzen wir Auszubildenden uns zusammen und erstellen Projektpläne mit Ideen, welche Beiträge wir in den kommenden Monaten veröffentlichen wollen. Mein Einstieg begann direkt damit, einen Beitrag über die Ausbildung in der IT zu verfassen. Genau das richtige für mich, da es mir viel Spaß macht Fotos zu machen, Beiträge zu verfassen und sie auch optisch schön zu gestalten. Für die Zukunft haben wir schon viele weitere Ideen für die Zurich Facebook-Seite – also seid gespannt!

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Alina Kolibal

Dieser Artikel wurde von Alina Kolibal geschrieben.

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